Der Urlaub gilt als die schönste Zeit des Jahres, und die Alpen sind ein beliebtes Ziel dafür. Hier kann man im Winter dem Skisport frönen, im Frühjahr klettern oder wandern und im Sommer an einem der zahlreichen Seen in der Sonne liegen und den Tag genießen.
Aber auch im Urlaub ist es wichtig, über das Internet mit den Lieben zu Hause in Verbindung zu bleiben. So hat man die Möglichkeit, Urlaubsfotos zu mailen, dringende Überweisungen online durchzuführen oder Nachfragen aus dem Büro zu beantworten. Um mobiles Internet auch beim Urlaub in den Alpen nutzen zu können, sollte man vorab die Kostenfrage klären.
Surft man nämlich mit dem Stick des üblichen Providers, so fallen in der Regel Roaming-Gebühren an. Diese Gebühren können empfindlich hoch sein, und mit der nächsten Monatsabrechnung ist eine böse Überraschung verbunden. Es gibt aber Anbieter, bei denen Datenvolumen im EU-Raum inkludiert ist, man sollte also vorher den Vertrag studieren oder bei der Hotline des Providers nachfragen.
Eine andere Möglichkeit ist es, mobiles Internet über einen lokalen Betreiber zu verwenden. Als Voraussetzung dafür benötigt man einen Surfstick, der nicht auf einen bestimmten Carrier gesperrt ist, und eine SIM-Karte des jeweiligen Anbieters. Diese SIM-Karte bekommt man in jedem größeren Supermarkt, und im Kaufpreis ist in der Regel auch schon ein Datenvolumen von einem oder zwei Gigabyte enthalten. Nach Aufbrauch des Guthabens ist eine neuerliche Aufladung über die Homepage des Providers mittels Kreditkarte problemlos möglich. Eine Abfrage des aktuellen Standes ist jederzeit über die Homepage des Netzbetreibers möglich.
Verbleibt Guthaben auf der SIM-Karte, so kann man dieses beim nächsten Urlaub im jeweiligen Land wieder verwenden, vorausgesetzt, es ist nicht mehr als ein Jahr vergangen. Nach diesem Zeitraum verfällt es nämlich. Besitzt man keinen freien UMTS-Stick, so kann man um wenig Geld einen käuflich erwerben, die Preise bewegen sich in der Höhe von etwa 30 Euro.